| Das Wetter | ||
| Aktuell | -3.9 °C | |
| Morgen | -2 °C | |
| 09.02.12 | -1 °C | |
| 10.02.12 | -4 °C | |
| © Deutscher Wetterdienst | ||
MIRO-web SHOP
Seitenaufrufe : 366835
Home
Greylisting wird gerne als "neueste Waffe" gegen Spammer angepriesen
Greylisting
Greylisting wird gerne als "neueste Waffe" gegen Spammer angepriesen. Und die Wirksamkeit ist derzeit auch wirklich nicht schlecht, auch wenn die Spammer sich früher oder später darauf einstellen werden.
Daher bietet sich die Kombination zwischen Greylisting und öffentlichen Blacklists an: Greylisting für die schnell wechselnden Absender, Blacklisting für die dauerhaften Absender.
Greylisting wird gerne als "neueste Waffe" gegen Spammer angepriesen. Und die Wirksamkeit ist derzeit auch wirklich nicht schlecht, auch wenn die Spammer sich früher oder später darauf einstellen werden.
Daher bietet sich die Kombination zwischen Greylisting und öffentlichen Blacklists an: Greylisting für die schnell wechselnden Absender, Blacklisting für die dauerhaften Absender.
Funktionsweise
Mit Greylisting wird ein Grundprinzip vieler Spammer - aber auch vieler Viren - durchbrochen: In möglichst kurzer Zeit möglichst viele Massenmails versenden.
Greylisting bedient sich dem Umstand, dass E-Mails bei Übertragungsfehlern nicht sofort als "unzustellbar" zurückgeliefert werden, sondern der erfolgreiche Transfer grundsätzlich mehrfach versucht wird.
Viele Versender von Massenmails probieren die Zustellung dagegen nur ein einziges Mal. Wird nun der erste Übertragungsversuch künstlich durch einen temporären 400er-Fehler geblockt, dann geben diese aus Zeitgründen sofort auf. Reguläre Mails von seriösen Absendern, auch Newsletter und ähnliche, werden über einen nachfolgenden Transferversuch trotzdem verlässlich zugestellt.
Das Verfahren bietet viele Vorteile:
weniger Spam, der von nachfolgenden Filtern verarbeitet werden muss
blockt ausschließlich Werbemails, Viren, Würmer und Trojaner
keine "false positives" durch den Greylisting-Filter
normale Mails werden nicht abgewehrt und gehen nicht verloren
Technisch werden vom Greylisting-Filter drei Parameter in einer Datenbank gespeichert:
Absenderadresse
Empfängeradresse oder Empfängerdomain
IP-Adresse des sendenden Mailservers
Zusätzlich werden noch Informationen über die Gültigkeitsdauer jedes Eintrags in der Datenbank hinterlegt, denn bei unbegrenzter Gültigkeit jedes Eintrags wäre die Datenbank sehr schnell überfüllt.
Es empfehlen sich daher folgende Einschränkungen:
Einträge sollten grundsätzlich nur beispielsweise 35 Tage gültig sein, sie müssen sich aber bei jedem erneuten "Treffer" wieder verlängern. So wird sichergestellt, dass veraltete Einträge aus der Datenbank bereinigt werden, regelmäßige Kontakte aber dauerhaft in der Datenbank bestehen bleiben.
wird eine Zustellung nicht innerhalb von 12 Stunden erneut versucht, sollte der Eintrag ebenfalls wieder aus der Datenbank entfernt werden.
der erneute Zustellversuch sollte erst nach frühestens 3-5 Minuten zugelassen werden, damit ein "Dauerfeuer" von Spams nicht die Greylisting-Barriere überwinden kann.
Tags: Filter | Greylisting | Spam | Spammer
| < Zurück | Weiter > |
|---|



