Google hat im Unternehmensblog verkündet, die Unterstützung älterer Browser für Google Apps abzuschalten. Alten Browsern wie Firefox 3.5, Internet Explorer 7 und Safari 3 fehle die für Google Mail, Calender & Co. wünschenswerte Unterstützung von HTML5. Ab dem 1. August stellt Google daher den Support der jeweils drittletzten Version von Chrome, Firefox, Internet Explorer und Safari ein. Mit alten Browsern werden einige Funktionen daher nicht mehr korrekt arbeiten oder gar nicht mehr zur Verfügung stehen. (
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Adobe hat gestern die Sonntagsruhe unterbrochen, um schnellstmöglich eine Cross-Site-Scripting-Lücke in Flash zu schließen, die bereits aktiv ausgenutzt wird. Durch die Lücke kann ein Angreifer Kontrolle über personalisierte Webseiten des Opfers übernehmen, also etwa dessen Webmail-Zugang kapern. Dazu muss er ihn zuvor nur auf eine präparierte Webseite locken. Genauere Angaben macht der Hersteller nicht.
Verwundbar sind die Flash-Versionen 10.3.181.16 für Windows, Mac OS X, Linux, Solaris und Android. Adobe rät allen Anwendern, die aktuelle Version 10.3.181.22 umgehend zu installieren. Nutzer des Internet Explorer müssen zudem noch das ActiveX-Plugin aktualisieren, das bereits bei Versionsnummer 10.3.181.23 angelangt ist. Welcher Version der Browser derzeit nutzt, erfährt man bei Adobe.
Google hat ebenfalls schon reagiert und mit Chrome 11.0.696.77 eine aktualisierte Version seines Browsers veröffentlicht, welche den aktualisierten Flash-Player enthält. Das Update installiert sich beim Schließen des Browsers automatisch, die aktuelle Version kann man über das Schraubenschlüssel-Symbol und einen Klick auf "Info zu Google Chrome" abfragen. Android-Nutzer müssen sich noch gedulden: Adobe will die Smartphone-Version erst im Laufe dieser Woche auf den neuesten Stand bringen. Derzeit untersucht der Hersteller noch, ob auch Reader und Acrobat durch ihr Flash-Plugin angreifbar sind. (
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Unter dem Namen "Aurora" hat Firefox einen neuen Kanal mit Vorabversionen von Firefox eingerichtet. Aurora ist die zweite von vier Stufen, die die neuen Versionen im Rahmen des beschleunigen Entwicklungsmodells durchlaufen. Vorgelagert sind automatisch erstellte Nightly-Builds und auf Aurora folgt eine Betaversion sowie das finale Release.
Mit der Einrichtung von Aurora steht in diesem Kanal eine mit dem Suffix a2 versehende Version von Firefox 5 zum Download bereit. Entsprechend laufen die aktuellen Nightly Builds unter Firefox 6.0a1.
Die Roadmap für Firefox 5 sah ursprünglich die Integration eines Account-Manager sowie ein Simple-Sharing-UI vor, das im Rahmen des Projekte F1 entwickelt wird. Zudem sollen User-Interface-Animationen unterstützt und erstmals eine 64-Bit-Version für Windows angeboten werden.
Bereits im Februar waren erste Skizzen für neue UI-Elemente von Firefox 5 aufgetaucht.
Darüber hinaus steht für 2011 die Aufspaltung in einen Prozess je Tab, Hardwarebeschleunigung für Canvas, CSS 3D Transforms (seit kurzem Bestandteil des Entwicklungszweigs), die Videoanzeige im Vollbild, Unterstützung für Websokets und von Eingabegeräten wie Webcams sowie Webapplikation ohne Browser-Chrome auf dem Plan. Auch an einer Integration mit Mac OS X 10.7 und Android 3.0 sowie einer hohen JIT-Leistung auf ARM-Prozessoren wollen die Entwickler arbeiten.
Seit fast zwei Jahren tüfteln Handy-Hersteller an der Umsetzung eines Konzepts für einheitliche Handy-Ladegeräte, nun sollen sie endlich in die Läden kommen. Am Dienstag will die Branche dem Vizepräsidenten der Europäischen Komission, Antonio Tajani, das "erste Universal-Ladegerät" mit Micro-USB-Schnittstelle übergeben – als Beleg, die 2009 abgegebene Selbstverpflichtung erfüllt zu haben. Anzeige
Der Bundesrat hat am heutigen Freitag eine umfangreiche Stellungnahme zum Regierungsentwurf für ein "Gesetz zur Regelung von De-Mail-Diensten" abgegeben. Die Länderchefs übernahmen dabei die scharfe Kritik der Fachausschüsse an dem Vorhaben ohne große Abstriche, was selten vorkommt. Der Bundesrat begrüßt zwar grundsätzlich das verfolgte Anliegen von Schwarz-Gelb, eine sichere und vertrauensvolle elektronische Kommunikation im Rechts- und Geschäftsverkehr zu gewährleisten. Die Initiative werfe aber noch eine "Vielzahl rechtlicher und technischer Fragen auf", ohne deren Klärung das Gesetz nicht verabschiedungsreif sei. Anzeige